Veröffentlicht von:
Bild von Dirk Wendl
Dirk Wendl
Zuletzt aktualisiert: 23.12.2025

Steueränderungen 2026: Das müssen Unternehmer jetzt vorbereiten

23.12.2025
Autor:
Bild von Dirk Wendl
Dirk Wendl

Das Jahr 2026 steht vor der Tür und bringt für Unternehmer einige wichtige Änderungen mit sich, besonders im Steuerbereich. Wer jetzt die Weichen richtig stellt, kann davon profitieren. Es ist also an der Zeit, sich mit den anstehenden Steueränderungen 2026 für Unternehmer auseinanderzusetzen und die notwendigen Vorbereitungen zu treffen. Von neuen Abschreibungsmöglichkeiten bis hin zu veränderten Meldepflichten – es gibt einiges zu beachten, damit Ihr Unternehmen auch in Zukunft gut aufgestellt ist.

Inhaltsverzeichnis

Die wichtigsten Punkte vorab:

Vorbereitung auf die Steueränderungen 2026 für Unternehmer

Unternehmer bereitet sich auf Steueränderungen vor

Das Jahr 2026 bringt eine Reihe von Anpassungen im Steuerrecht mit sich, die für Unternehmer von erheblicher Bedeutung sind. Eine frühzeitige Auseinandersetzung mit diesen Änderungen ist nicht nur ratsam, sondern sogar unerlässlich, um potenzielle Nachteile zu vermeiden und neue Gestaltungsmöglichkeiten optimal zu nutzen. Wer jetzt die Weichen stellt, sichert sich Wettbewerbsvorteile.

Strategische Bedeutung der frühzeitigen Planung

Die Steuerlandschaft verändert sich stetig. Für Unternehmer bedeutet dies, dass eine proaktive Planung entscheidend ist. Statt auf kurzfristige Reaktionen zu setzen, sollten die kommenden Anpassungen als Chance begriffen werden, die Unternehmensstrategie zu optimieren. Dies betrifft sowohl operative Abläufe als auch langfristige finanzielle Entscheidungen. Eine vorausschauende Planung hilft Ihnen als Unternehmer, unerwartete Belastungen zu minimieren und gezielt von neuen Regelungen zu profitieren. 

Denken Sie an einen Steuer-Check zum Jahreswechsel 2025/2026, um Ihre individuelle Situation zu bewerten. Wir von der Pandotax Steuerberatung unterstützen Sie gerne!

Auswirkungen auf die Unternehmensstruktur

Die bevorstehenden Änderungen können Anlass geben, die bestehende Unternehmensstruktur kritisch zu hinterfragen. Insbesondere die Anpassungen bei der Körperschaft- und Einkommensteuer sowie mögliche Änderungen bei der Gewerbesteuer könnten die Attraktivität bestimmter Rechtsformen beeinflussen. Eine Überprüfung der Unternehmensrechtsform bietet sich an. Beispielsweise kann in diesem Zusammenhang geprüft werden, ob eine GmbH oder eine andere Gesellschaftsform steuerlich günstiger ist als die bisherige Rechtsform. Diese strategischen Überlegungen sind mit Aspekten wie Gewinnentnahme und Thesaurierungsgewinnen wichtige Aspekte für die Gestaltung der Zukunftsfähigkeit eines Unternehmens.

Chancen durch neue Freibeträge und Pauschalen

Das Jahr 2026 hält unter anderem positive Neuerungen bereit, wie beispielsweise eine Anpassung des Einkommensteuertarifs 2026 mit einem höheren Grundfreibetrag. Dieser höhere Grundfreibetrag kann zu einer spürbaren Entlastung führen. Darüber hinaus werden einige Pauschalen angepasst oder neu eingeführt. Diese können helfen, die Steuerlast zu reduzieren. Es lohnt sich, die neuen Möglichkeiten genau zu prüfen und in die Steuerplanung zu integrieren. Darüber hinaus bietet auch die Verschiebung der Soli-Freigrenzen vielen Steuerpflichtigen eine deutliche Entlastung.

Investitionsanreize und Abschreibungsmöglichkeiten 2026

Das Jahr 2026 bringt für Unternehmerinnen und Unternehmer attraktive neue Möglichkeiten, um Investitionen steuerlich vorteilhaft zu gestalten. Wer jetzt klug plant, kann seine Steuerlast spürbar senken und die eigene Liquidität stärken. Es lohnt sich, die Augen offenzuhalten, denn das Finanzamt belohnt vorausschauendes Handeln.

Degressive Abschreibung für bewegliche Wirtschaftsgüter

Eine der wichtigsten Neuerungen ist die Wiedereinführung der degressiven Abschreibung für bewegliche Wirtschaftsgüter. Zwischen dem 30. Juni 2025 und dem 1. Januar 2028 können die Anschaffungs- oder Herstellungskosten mit bis zu 30 % pro Jahr abgeschrieben werden. Das ist ein deutlicher Vorteil gegenüber der linearen Abschreibung, besonders bei teuren Anschaffungen wie Maschinen oder Fahrzeugen. 

Als Beispiel: Sie kaufen eine neue Produktionsmaschine für 100.000 Euro. Mit der degressiven Abschreibung könnten Sie im ersten Jahr bereits 30.000 Euro steuerlich geltend machen, statt nur einen Bruchteil davon bei linearer Abschreibung. Dies verschafft Ihnen sofort mehr finanziellen Spielraum und verbessert Ihre Cashflow-Situation erheblich.

Sonderabschreibungen für Elektrofahrzeuge

Besonders im Fokus stehen in 2026 umweltfreundliche Investitionen. Für reine Elektrofahrzeuge, sowohl bei Anschaffung als auch bei Leasing, gibt es attraktive Sonderabschreibungen. Der steuerpflichtige geldwerte Vorteil bei der privaten Nutzung wird nur noch mit 0,25 % des Bruttolistenpreises angesetzt, statt wie bei Verbrennern mit 1 %. Diese Regelung gilt nun auch für Elektrofahrzeuge mit einem Bruttolistenpreis von bis zu 100.000 Euro, was die Attraktivität für eine breitere Palette Fahrzeugen erhöht. Zusätzlich können die Anschaffungskosten für diese Fahrzeuge degressiv abgeschrieben werden, was die steuerlichen Vorteile weiter maximiert.

Gestaltungsmöglichkeiten bei der Fahrzeugbesteuerung

Neben den Sonderabschreibungen für Elektrofahrzeuge gibt es weitere Anpassungen, die Fahrzeugkosten betreffen. Die Entfernungspauschale 2026 mit ihren Neuerungen bringt eine Vereinheitlichung für alle Steuerpflichtigen: Ab dem ersten Kilometer können Sie 0,38 Euro pro Entfernungskilometer geltend machen. Dies ist besonders für Arbeitnehmer mit einem längeren Arbeitsweg eine spürbare Erleichterung. Für Unternehmer bedeutet dies, dass die steuerliche Absetzbarkeit von Fahrten zur Arbeit und für betriebliche Zwecke klarer geregelt ist und potenziell höhere Beträge angesetzt werden können. Prüfen Sie genau, welche Regelungen für Ihre spezifische Situation am vorteilhaftesten sind, um Ihre Betriebsausgaben optimal zu gestalten.

Anpassungen bei der Körperschaft- und Einkommensteuer

Unternehmer bereitet sich auf Steueränderungen vor

Das Jahr 2026 bringt bedeutende Änderungen im Bereich der Körperschaft- und Einkommensteuer mit sich. Die Anpassung der Freigrenzen beim Solidaritätszuschlag und die Verschiebung des Grundfreibetrags bieten Potenzial zur Steuersenkung.

Überprüfung der Unternehmensrechtsform

Die steuerliche Attraktivität verschiedener Unternehmensformen kann sich durch die Änderungen 2026 verschieben. Eine GmbH oder eine Holding-Struktur könnte beispielsweise bei Thesaurierung von Gewinnen vorteilhafter werden, insbesondere im Hinblick auf die Körperschaftsteuer. Es ist ratsam, die aktuelle Rechtsform auf ihre Zukunftsfähigkeit und steuerlichen Vorteile hin zu überprüfen. Eine frühzeitige Analyse kann helfen, die optimale Struktur für das Unternehmen zu identifizieren und langfristig Steuern zu sparen.

Auswirkungen der Grundfreibetragsanpassung

Der Grundfreibetrag wird im Jahr 2026 auf 12.348 Euro angehoben. Dies bedeutet, dass ein höherer Teil vom Einkommen steuerfrei bleibt. Für Einzelunternehmer und Freiberufler kann dies eine direkte Entlastung bedeuten, die sich in niedrigeren Steuervorauszahlungen niederschlagen könnte. Eine Neuberechnung der Vorauszahlungen auf Basis der erwarteten Gewinne ist daher empfehlenswert.

Entlastung durch die Soli-Freigrenzenverschiebung

Die Freigrenzen für den Solidaritätszuschlag werden deutlich angehoben. Dies führt dazu, dass ein erheblich größerer Teil der Steuerpflichtigen, vornehmlich im mittleren Einkommensbereich, von der Zahlung des Soli befreit wird. Für viele Unternehmer bedeutet dies eine Reduzierung der Gesamtsteuerlast. Die genauen Auswirkungen hängen vom individuellen zu versteuernden Einkommen ab, aber die Tendenz ist klar: Eine spürbare Entlastung ist zu erwarten.

Neue Pflichten und operative Anpassungen für Unternehmen

Das Jahr 2026 bringt für Unternehmerinnen und Unternehmer eine Reihe neuer Pflichten und operativer Anpassungen mit sich, die eine sorgfältige Vorbereitung erfordern. Diese Änderungen zielen darauf ab, Prozesse zu standardisieren, die Transparenz zu erhöhen und die Einhaltung regulatorischer Vorgaben zu vereinfachen. Die proaktive Auseinandersetzung mit diesen Neuerungen ist wichtig, um operative Störungen zu vermeiden und die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern.

Vorbereitung auf die E-Rechnungspflicht

Die Einführung der E-Rechnungspflicht stellt eine der bedeutendsten operativen Umstellungen dar. Ab 2026 müssen Unternehmen Rechnungen in einem strukturierten elektronischen Format ausstellen, das von einer Buchhaltungssoftware verarbeitet werden kann. Dies erfordert eine Anpassung der internen Prozesse und möglicherweise die Implementierung neuer Softwaresysteme.

Das ist zu tun:

  • Analyse der bestehenden Rechnungsstellungsprozesse: Identifizieren Sie, wo Anpassungen notwendig sind.
  • Auswahl und Implementierung geeigneter E-Rechnungssoftware: Berücksichtigen Sie die Kompatibilität mit Ihren bestehenden Systemen.
  • Schulung der Mitarbeiter: Stellen Sie sicher, dass Ihr Team mit den neuen Anforderungen vertraut ist.

 

Die Umstellung auf E-Rechnungen kann langfristig zu Effizienzsteigerungen führen, erfordert aber zu Beginn eine genaue Planung und Umsetzung. Eine frühzeitige Auseinandersetzung mit den technischen und prozessualen Anforderungen ist hierbei unerlässlich. Wir bei Pandotax Steuerberatung unterstützen Sie gerne dabei!

Veränderungen bei Lohn- und Gehaltsabrechnungen

Auch im Bereich der Lohn- und Gehaltsabrechnung sind Anpassungen zu erwarten. Änderungen bei Mindestlöhnen, die Einführung neuer Meldepflichten oder Anpassungen bei der Besteuerung von Sachbezügen können direkte Auswirkungen auf die Gehaltsabrechnung haben. Unternehmen sollten sicherstellen, dass ihre Systeme und Prozesse aktuell sind, um fehlerfreie Abrechnungen zu gewährleisten und mögliche Strafen zu vermeiden.

Anpassung an neue Meldepflichten und Fristen

Neben der E-Rechnungspflicht können weitere Meldepflichten und Fristen eingeführt werden, die eine Anpassung der internen Abläufe erfordern. Dies betrifft beispielsweise die elektronische Übermittlung von Steuerbescheiden oder neue Berichtspflichten im Rahmen von EU-Richtlinien. Eine genaue Kenntnis dieser Fristen und die Implementierung von Systemen zur Fristenüberwachung sind daher von großer Bedeutung. Die Digitalisierung von Steuerdaten und die Konsolidierung steuerlich relevanter Informationen werden immer wichtiger, um diesen Anforderungen gerecht zu werden.

Gestaltung der Altersvorsorge und Mitarbeiteranreize

Unternehmer plant Altersvorsorge und Mitarbeiteranreize für 2026

Neue Regelungen zur Anrechnung von Erwerbseinkommen im Alter

Das Arbeiten im Alter wird attraktiver! Ab 2026 können Rentnerinnen und Rentner, die die Regelaltersgrenze erreicht haben, bis zu 2.000 Euro monatlich steuerfrei hinzuverdienen. Diese Neuregelung soll den Anreiz erhöhen, länger im Erwerbsleben zu bleiben und wertvolle Erfahrungen weiterhin einzubringen. Für Unternehmer bedeutet dies eine Chance, auf erfahrene Fachkräfte zurückzugreifen, die ihre Arbeitszeit reduzieren möchten, aber weiterhin aktiv sein wollen. Diese Anpassung kann dazu beitragen, dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken und gleichzeitig die finanzielle Situation von Senioren zu verbessern.

Optimierung der betrieblichen Altersvorsorge

Die betriebliche Altersvorsorge (bAV) bleibt ein wichtiges Instrument zur Mitarbeiterbindung und -gewinnung. Mit den Steueränderungen 2026 ergeben sich neue Gestaltungsspielräume. Es ist ratsam, die bestehenden bAV-Pläne zu überprüfen und gegebenenfalls anzupassen, um alle steuerlichen Vorteile optimal zu nutzen. Dies kann sowohl für den Arbeitgeber als auch für den Arbeitnehmer zu einer Entlastung führen. Pandotax berät Sie gerne dahingehend, wie Sie Ihre bAV-Strategie an die neuen Gegebenheiten anpassen können.

Auswirkungen auf die Sozialversicherungsbeiträge

Die Beitragsbemessungsgrenzen in der Kranken- und Rentenversicherung steigen zum 1. Januar 2026. Für die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) liegt die Grenze bei 69.750 Euro Jahresarbeitsentgelt, für die Rentenversicherung (West) bei 101.400 Euro pro Jahr. Dies erhöht das maximal beitragspflichtige Einkommen für freiwillig gesetzlich Versicherte und Selbstständige. Je nach individueller Situation kann es sinnvoll sein, die Möglichkeit eines Wechsels in die private Krankenversicherung (PKV) zu prüfen. Eine genaue Analyse der individuellen Einkommens- und Beitragsstruktur ist hierfür unerlässlich.

Branchenspezifische Anpassungen und regulatorische Neuerungen

Das Jahr 2026 bringt für verschiedene Branchen spezifische Anpassungen und neue regulatorische Anforderungen mit sich. Es ist ratsam, sich frühzeitig mit diesen Neuerungen auseinanderzusetzen, um Wettbewerbsvorteile zu sichern und potenzielle Hürden zu umschiffen.

Umsatzsteuersenkung für Gastronomiebetriebe

Auch wenn die genauen Details noch finalisiert werden, gibt es Bestrebungen, die Umsatzsteuer für bestimmte gastronomische Leistungen dauerhaft zu senken. Dies könnte eine spürbare Entlastung für Gastronomen bedeuten und die Attraktivität des Sektors steigern. Eine genaue Prüfung der aktuellen Gesetzeslage ist hier unerlässlich, nicht zuletzt, damit alle Rechnungen mit der korrekten Umsatzsteuer ausgewiesen werden.

Industriestrompreis und Netzentgelte für energieintensive Sektoren

Für Unternehmen, die stark vom Energieverbrauch abhängig sind, wie beispielsweise der Chemie- oder Stahlindustrie, sind die angekündigten Maßnahmen zur Strompreisgestaltung von großer Bedeutung. Ein subventionierter Industriestrompreis soll die Kosten deckeln und die Wettbewerbsfähigkeit sichern. Parallel dazu ist eine deutliche Senkung der Netzentgelte geplant, was die Betriebskosten weiter reduzieren könnte. Diese Entwicklungen erfordern eine genaue Analyse der Energieverträge und Verbrauchsstrukturen.

Anforderungen durch den Carbon Border Adjustment Mechanism (CBAM)

Der CBAM, auch bekannt als CO₂-Grenzausgleichsmechanismus, tritt 2026 in seine volle operative Phase ein. Dies betrifft Unternehmen, die emissionsintensive Güter in die EU importieren, darunter Stahl, Zement, Aluminium und Düngemittel. Die Pflichten umfassen die Ermittlung und Meldung von Emissionen sowie den Erwerb von Zertifikaten. Die Vorbereitung auf CBAM erfordert:

  • Eine genaue Erfassung der CO₂-Emissionen der importierten Waren.
  • Die Einrichtung von Systemen zur Meldung dieser Emissionen an die zuständigen Behörden.
  • Die Beschaffung und Verwaltung von CBAM-Zertifikaten.
  • Die Anpassung von Lieferketten und Beschaffungsstrategien, um die neuen Anforderungen zu erfüllen.

Diese Neuerungen erfordern eine sorgfältige Planung und gegebenenfalls die Anpassung bestehender Prozesse. Pandotax unterstützt Sie dabei, diese komplexen regulatorischen Änderungen zu verstehen und Ihr Unternehmen optimal darauf vorzubereiten.

Die Welt der Steuern ändert sich ständig, besonders wenn es um branchenspezifische Regeln und neue Gesetze geht. Damit Sie immer auf dem neuesten Stand sind und keine wichtigen Änderungen verpassen, stehen wir Ihnen gerne kompetent zur Seite. Besuchen Sie unsere Website, um mehr darüber zu erfahren, wie wir Sie unterstützen können!

Fazit: Jetzt aktiv werden – bevor das Finanzamt entscheidet

Das Jahr 2026 bringt viele neue Möglichkeiten, Steuerbelastungen zu reduzieren. Wichtig ist dabei, die Chancen frühzeitig zu erkennen und umzusetzen. Warten Sie daher nicht einfach ab, bis die Steuererklärung ansteht, sondern gestalten Sie Ihr Steuerjahr aktiv mit uns. Nutzen Sie die Chancen, die 2026 bietet für Ihr Unternehmen und auch privat.

Häufig gestellte Fragen

Was sind die wichtigsten Änderungen für Unternehmer im Jahr 2026?

Für Unternehmer gibt es 2026 einige wichtige Neuerungen. Dazu gehören zum Beispiel die Möglichkeit, Elektroautos besser abzuschreiben und eine niedrigere Mehrwertsteuer für die Gastronomie. Auch die Regeln für die Altersvorsorge ändern sich, damit lohnt es sich mehr, auch im Alter noch zu arbeiten.Zudem wird die E-Rechnung vorbereitet, was die Buchhaltung vereinfachen soll.

Wie kann ich als Unternehmer von den neuen Abschreibungsmöglichkeiten profitieren?

Ab Mitte 2025 können als Unternehmer bewegliche Dinge, die Sie für Ihre Firma kaufen, schneller abschreiben. Das bedeutet, dass Sie jedes Jahr mehr von den Kosten abziehen können, was Ihre Steuern senkt. Dies gilt besonders für Elektroautos, die sogar noch zusätzlich gefördert werden durch eine verminderte Besteuerung für die private Nutzung.

Welche Auswirkungen haben die Änderungen bei der Einkommensteuer für mich?

Der Grundfreibetrag, also das Einkommen, das Sie nicht versteuern müssen, wird 2026 höher. Auch die Entfernungspauschale für den Weg zur Arbeit wird jetzt einheitlich berechnet.Das bedeutet, dass Sie insgesamt weniger Steuern zahlen müssen und auch der Solidaritätszuschlag fällt für viele weg.

Was bedeutet die E-Rechnungspflicht für mein Unternehmen?

Ab 2028 müssen alle Unternehmen Rechnungen elektronisch versenden. Das Jahr 2026 dient in diesem Zusammenhang als Vorbereitungszeit. Wenn Sie sich jetzt schon darum kümmern, gestaltet dies Ihre Buchhaltung effizienter und Sie sparen Zeit. Sie sind auf diese Weise auch gut auf Betriebsprüfungen vorbereitet und vermeiden überflüssigen Papierkram.

Gibt es neue Regeln für die Altersvorsorge, die für mich wichtig sind?

Ab 2026 können Sie als Rentner, der das Regelrentenalter erreicht hat, mehr Geld steuerfrei dazuverdienen. Dies macht es attraktiver, länger zu arbeiten und kann Unternehmen helfen, den Facharbeitsmangel einzugrenzen. Auch die Regeln für die betriebliche Altersvorsorge werden flexibler, sodass Sie als Arbeitnehmer oder auch als Arbeitgeber davon profitieren können.

Welche branchenspezifischen Änderungen sollte ich als Unternehmer kennen?

Für Gastronomen gibt es gute Nachrichten: Die Mehrwertsteuer auf Essen im Restaurant sinkt dauerhaft auf 7 %. Für Firmen, die viel Strom verbrauchen, wird es einen vergünstigten Industriestrompreis geben. Außerdem sind neue Regeln für Importe g geplant, diese müssen in Zukunft umweltfreundlicher sein, dies wird zum Beispiel per CO₂-Grenzausgleich (CBAM) geregelt.

*Hinweis: Die Informationen in diesem Artikel sind nach bestem Wissen und Gewissen recherchiert, zusammengetragen und geschrieben. Sie ersetzen jedoch keine Rechts- oder Steuerberatung. Bitte stellen Sie für eine rechtlich bindende Beratung eine Anfrage. Wir übernehmen keine Haftung für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder mögliche Änderung der Sachlage.

Dirk Wendl, Steuerberater in Köln, lächelt freundlich in die Kamera. Er ist Experte für Ebay Steuern. ausländische Quellensteuer zurückholen und Renten Doppelbesteuerung.

Autor:

Steuerberater: Dirk Wendl

Dirk Wendl ist schon sein gesamtes Berufsleben im Bereich Steuern tätig. Nach einer Ausbildung als Steuerfachangestellter und einer Fortbildung zum Bilanzbuchhalter absolvierte er nach einer weiteren umfangreichen Ausbildung 2006 die Prüfung als Steuerfachwirt und Steuerberater. Seit 2015 ist er geschäftsführender Gesellschafter der Pandotax Steuerberatungsgesellschaft in Köln. Dirk Wendl hat sich seitdem vor allem als Spezialist für Internationales Steuerrecht, E-Commerce und als Digitalisierungsexperte einen deutschlandweit guten Ruf erarbeitet.

Triangle

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Abonnieren
Benachrichtigen bei
guest
0 Comments
Älteste
Neueste Meistbewertet
Inline-Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen
Footer Logo
Bitte füllen Sie dieses Formular aus, damit wir uns persönlich bei Ihnen melden und Ihr individuelles Anliegen mit Ihnen besprechen können.
So wenig Steuern wie möglich zahlen und entspannt in die Zukunft blicken.
Wir helfen Ihnen, das steuerliche Optimum herauszuholen.
Popup Form